Aus unserem Vorwort :

Leitlinie und Ansporn sind für uns die Worte des Apostel Paulus an die Gemeinde in Rom.

„ Seid einander in Liebe zugetan, übertrefft euch gegenseitig in Achtung. Lasst nicht nach in eurem Eifer, seid in eurem Tun begeistert und haltet fest an Gott. Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Bedrängnis. Helft denen, die in Not sind und gewährt Gastfreundschaft. Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden. Seit untereinander eines Sinnes.
Seid allen Menschen gegenüber auf Gutes bedacht. So weit es möglich ist, haltet mit allen Menschen Frieden !“

Römerbrief 12, 10-18

Hier finden Sie in Kurzform einige Inhalte unseres Leitbildes und der Konzeption.

Leitbild

Für uns steht das Kind im Mittelpunkt und wir sehen es als unsere Aufgabe, es in all seiner Individualität anzunehmen, zu fördern und es mit Nächstenliebe und Achtung zu begleiten. Wir sehen jedes Kind als einzigartige und eigenständige Persönlichkeit, die Liebe und Respekt braucht um sich frei entwickeln zu können.
Durch Aufmerksamkeit, Zuwendung und Verständnis ermöglichen wir den Kindern eine wichtige soziale und emotionale Entwicklung

Eingewöhnung

Der Übergang von der Familie in den Kindergarten bedeutet für ein Kind eine ganz besondere Herausforderung. Es muss sich an fremde Personen und an eine neue Umgebung gewöhnen. Wichtig ist hierbei der Aufbau einer positiven Beziehung zur Erzieherin. Im Aufnahmegespräch erfahren wir schon vorab wichtiges über das Kind, seine Vorlieben und Interessen.
Unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des Kindes wird die Eingewöhnung individuell gestaltet. Hierbei wird die Zeit im Kindergarten langsam gesteigert und die Anwesenheit der Eltern in der Gruppe mit eingeplant.

Soziale Kompetenz

In den Kindergarten kommen zurückhaltende Kinder ebenso wie
stürmische Eroberer. Sich in eine Gruppe zu integrieren erfordert Kontaktfähigkeit, Kompromissbereitschaft, Regelverständnis, Konfliktfähigkeit und Toleranz. Wir unterstützen das Kind dabei Kontakt aufzunehmen und sich in andere hineinzufühlen.

Es lernt Konflikte zu lösen, Grenzen zu setzen und von anderen zu lernen. Zur Entwicklung von sozialer Kompetenz tragen die Erzieherinnen durch liebevolle Zuwendung und ein „vorbildliches Verhalten “ entscheidend bei. Durch das Miteinander unterschiedlicher Persönlichkeiten lernen Kinder respektvoll und tolerant miteinander umzugehen. Schwächen und Beeinträchtigungen werden akzeptiert und das Einfühlungsvermögen gestärkt.

Sprachbildung


Der Sprachbildung hat in unserem Kindergarten einen hohen Stellenwert.Seit Januar 2016 nehmen wir teil an dem Bundesprogramm Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist"

Jeder Mensch drückt durch die Sprache Gefühle, Stimmungen, Bedürfnisse und Wünsche aus. Nur wer Sprache beherrscht kann Fragen und Erklärungen richtig verstehen. Wichtig sind dabei ausreichender Wortschatz, Grammatik und Artikulation.

Die Sprachbildung geschieht im Kindergarten kontinuierlich und alltagsintegriert u.a.durch:


Die Muttersprache des Kindes wird geachtet und wertgeschätzt und im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten gefördert.

Christliche Erziehung

Kinder fragen woher sie kommen, warum sie leben, was gut und was böse, warum es Krankheiten gibt und was geschieht wenn jemand gestorben ist. Fragen die zum Menschsein dazu gehören und uns ein Leben lang begleiten. Bei uns erfahren die Kinder in gelöster Atmosphäre etwas über Liebe und Vertrauen, Hoffnung, Toleranz und Zuversicht. Wir machen die Kinder mit der Botschaft Jesu vertraut, die den Wert und die Würde jedes einzelnen, auch noch so kleinen oder andersartigen Lebewesens und die Achtung der Natur und Schutz der Umwelt beinhaltet.

Zusammenarbeit mit Eltern

Im Interesse einer guten Zusammenarbeit ist uns ein vertrauensvolles und offenes Miteinander sehr wichtig. Durch die gemeinsame Planung und Durchführung von Festen, Ausflügen etc. entsteht eine gute Gemeinschaft mit den Eltern. Eltern werden zur Mitarbeit eingeladen und die pädagogische Arbeit wird für sie transparent gestaltet. Sie haben immer die Möglichkeit ihre Wünsche und Vorstellungen zu äußern und mit den Erzieherinnen abzustimmen.

In der Broschüre “Für ihr Kind die Kath. Tageseinrichtung“ (Grundsätzen für das Erziehungs- und Bildungskonzept, Absatz 4. Elternmitwirkung) und im Kibiz § 9 a sind die Rechte und die Rahmenbedingungen für die Elternmitwirkung- und
Mitbestimmung festgelegt.

Bewegung

Kinder haben eine unglaublich Freude an Bewegung. Über Bewegung erfahren sie Erfolg und Anerkennung, begreifen und erobern ihre Welt. Durch Bewegung entwickeln die Kinder koordinatorische Fähigkeiten, spüren ihren Körper und lernen an ihre Grenzen zu gehen, sich etwas zuzutrauen.

Im Kindergarten schaffen wir abwechslungsreiche Bewegungsmöglichkeiten. Täglich sind wir draußen auf unserem
großen Außengelände mit Nestschaukel, Kletterturm mit Rutsche, Kletterkreisel und der großen Freifläche mit unterschiedlichen Möglichkeiten der Bewegungserfahrung. Unser Gelände bietet viel Gelegenheit zum Dreirad-und Fahrrad fahren.

Gerne steht Ihnen unser vollständiges Konzept in der Einrichtung zur Einsicht zur Verfügung.